Was sich am 1. Oktober 2026 geändert hat
Bis zum 30. September 2026 bezahlte ein Lkw die rumänischen Nationalstraßen über die Vignette (Rovinietă): eine zeitabhängige Gebühr, unabhängig von den gefahrenen Kilometern. Seit dem 1. Oktober 2026 zahlen Güterfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse über 3,5 Tonnen TollRo, eine Maut pro Kilometer, erhoben über das elektronische Mautsystem (STRR) der nationalen Straßengesellschaft CNAIR.
Die Rechtsgrundlage ist das Gesetz Nr. 226/2023. Art. 12 Abs. (1) wendet TollRo auf alle zugelassenen Fahrzeuge an, die „für die Beförderung von Gütern konzipiert und gebaut sind und eine zulässige Gesamtmasse (MTMA) von mehr als 3,5 Tonnen haben“, und stellt gemischt genutzte Fahrzeuge den Güterfahrzeugen gleich. Das System wurde am 31. August 2026 in Betrieb genommen (Gesetz Nr. 170/2026), mit dem September als Testmonat, und die Erhebung begann am 1. Oktober (Art. 29 Abs. (1), ein Datum, das das Gesetz Nr. 103/2026 festgelegt hat).
Drei unmittelbare Folgen:
- Vignetten, die für Lkw über 3,5 t gekauft wurden, sind seit dem 1. Oktober 2026 ungültig (Art. 24 Abs. (2)), auch wenn sie noch Monate gelaufen wären. Pkw und Güterfahrzeuge bis 3,5 t bleiben bei der Vignette.
- Die Zahlung läuft nur über das neue System: das Portal etoll.ro und die TollRo-App. In ihrer Pressemitteilung vom 1. Oktober 2026 bat die CNAIR die Nutzer, auf Zahlungsaufforderungen über andere Kanäle nicht zu reagieren.
- Die Maut gilt auf Nationalstraßen, Autobahnen und Schnellstraßen, ohne die Abschnitte der Nationalstraßen innerhalb der Städte (Art. 2 Buchst. c)). Kreis- und Gemeindestraßen liegen außerhalb von TollRo.
Für ein Unternehmen, das Waren nach Rumänien schickt oder von hier abholt, ist TollRo nicht die einzige Pflicht auf der Strecke. Der UIT-Code aus RO e-Transport, die Übermittlung der GPS-Position und die Umsatzsteuerregeln für Transporte sind älter und gelten weiter. Wir setzen sie auf eine Liste, weil sie bei einer Straßenkontrolle zusammen abgefragt werden.
Wer zahlt und wie viel
Die Zahlungspflicht trifft den Nutzer: den Fahrer des Fahrzeugs oder den in der Zulassungsbescheinigung eingetragenen Halter (Art. 2 Buchst. z), Art. 17 Abs. (1)). In der Praxis zahlt der Frachtführer für seine eigenen Fahrzeuge, wer auch immer Versender oder Empfänger der Ware ist. Ein Versender zahlt TollRo nur, wenn er mit eigenen Lkw fährt.
Der Betrag ist einfach: der Einheitssatz multipliziert mit der gefahrenen Entfernung, in ganzen Kilometern, je Straßentyp (Art. 12 Abs. (2)–(3)). Der Einheitssatz stammt aus dem Anhang zur Verordnung des Verkehrsministeriums (MTI) Nr. 1.925/2025 und ist in RON einschließlich Umsatzsteuer angegeben:
| Gewichtsklasse | Straßentyp | Euro VI | Euro V–IV | Euro III–0 |
|---|---|---|---|---|
| Über 3,5 t bis 7,5 t | Autobahnen und Schnellstraßen | 0,17 RON/km | 0,19 RON/km | 0,22 RON/km |
| Nationalstraßen | 0,08 RON/km | 0,10 RON/km | 0,11 RON/km | |
| Über 7,5 t unter 12 t | Autobahnen und Schnellstraßen | 0,29 RON/km | 0,33 RON/km | 0,37 RON/km |
| Nationalstraßen | 0,14 RON/km | 0,16 RON/km | 0,19 RON/km | |
| 12 t und mehr | Autobahnen und Schnellstraßen | 0,48 RON/km | 0,55 RON/km | 0,62 RON/km |
| Nationalstraßen | 0,24 RON/km | 0,28 RON/km | 0,31 RON/km |
Die Regeln hinter der Tabelle: Der Satz für Euro V–IV ist der Satz für Euro VI plus 15 %, der Satz für Euro III–0 ist Euro VI plus 30 %; Nationalstraßen kosten die Hälfte des Autobahnsatzes. Ein Fahrzeug, dessen Zulassungsbescheinigung die Euro-Klasse nicht ausweist, wird als Euro 0 abgerechnet (Art. 17 Abs. (2)), also vor der Anmeldung in den Fahrzeugschein sehen. Der Satz wird jeden Dezember mit dem Verbraucherpreisindex angepasst und gilt ab 1. Januar, die Zahlen oben gelten also bis zum 31. Dezember 2026.
Wie bezahlt wird
Das Gesetz sieht drei Wege vor (Art. 12 Abs. (7)), von denen im Oktober 2026 zwei funktionieren:
- Streckenticket, vor der Fahrt für eine angegebene Route gekauft: Datum, Start, Zwischenpunkte und Ziel. Die Fahrt muss innerhalb von 72 Stunden ab dem angegebenen Datum stattfinden; danach verfällt das Ticket (Art. 17 Abs. (3) Buchst. c)). Das ist die Option für eine gelegentliche Fahrt.
- Mautsitzung in der TollRo-App der CNAIR: Das Telefon übermittelt seine Position per GPS, und die Maut wird vom Guthaben auf dem Konto abgebucht. Dafür müssen mobile Daten und Standort auf der gesamten Strecke eingeschaltet sein.
- Vertrag mit einem SETRo-Anbieter, mit einem Bordgerät (OBE), das die Entfernung selbst meldet. Die CNAIR hat angekündigt, dass dieser Weg am 15. Januar 2027 geöffnet wird, zusammen mit der Interoperabilität mit den europäischen Mautdienstanbietern (Art. 11 Abs. (2)). Bis dahin deckt die europäische Mautbox in der Kabine Rumänien nicht ab.
Die Schritte, die die CNAIR am 30. September 2026 veröffentlicht hat: ein Konto auf portal.etoll.ro oder in der App, mit Bestätigung der E-Mail-Adresse; das Firmenprofil; die Anmeldung des Fahrzeugs mit Kennzeichen, Zulassungsland, Kategorie, zulässiger Gesamtmasse und Euro-Klasse; die Wahl des Dienstes; die Rechnungsdaten; die Kartenzahlung. Das ausgestellte Dokument erscheint in der Transaktionshistorie des Kontos, und die Rechnung geht an die E-Mail-Adresse des Kontos. Diese Rechnung ist das Dokument, das Ihre Buchhaltung braucht, denn die Maut enthält Umsatzsteuer.
Die CNAIR hat in ihrer Pressemitteilung vom 1. Oktober 2026 bestätigt, dass die Plattform beim Start Probleme hatte (abgelehnte Kartenzahlungen, verspätete Bestätigungs-E-Mails) und dass Nutzer, die wegen dieser Störungen nicht zahlen konnten, nicht sanktioniert werden, auf Grundlage von Art. 9 Abs. (4) der Durchführungsbestimmungen zum Gesetz. Die Maut entfällt nicht: Der Betrag für aktive Sitzungen und gültige Tickets wird später abgerechnet, ohne Aufschlag. Bewahren Sie den Zahlungsnachweis (Kontoauszug, Bildschirmfoto) bis zum Abgleich auf.
Was bei Nichtzahlung passiert
Kontrolliert wird auf zwei Arten (Art. 19 Abs. (1)): automatisch, über die Kameras im Netz, oder durch Anhalten des Fahrzeugs und Abfrage des Systems, durch das Personal der CNAIR an den Grenzübergängen, durch die Inspektoren der Staatlichen Inspektion für die Kontrolle des Straßenverkehrs (ISCTR) und durch die Verkehrs- oder Grenzpolizei (Abs. (2)).
| Situation | Was geschuldet wird | Grundlage |
|---|---|---|
| Nichtzahlung, Entfernung feststellbar | Die berechnete TollRo-Maut + ein Bußgeld des 10- bis 20-Fachen der geschuldeten Maut | Art. 19 Abs. (5) Buchst. a), Abs. (17) Buchst. a) |
| Nichtzahlung, Entfernung nicht feststellbar | TollRo von 2.000 RON, einmal je 12 Stunden + ein Bußgeld von 5.000 RON | Art. 19 Abs. (5) Buchst. b), Abs. (6), Abs. (17) Buchst. b) |
| Fahrzeug aus einem anderen EU-Staat, automatische Feststellung | Informationsschreiben per Post, in der Sprache des Zulassungsstaats; Zahlung innerhalb von 72 Stunden nach Erhalt beendet die Nichtzahlung und jede Sanktion | Art. 19 Abs. (7), (13)–(15) |
| Kontrolle im Verkehr | Zahlungsaufforderung, elektronisch vor Ort bezahlt; bei Weigerung Protokoll über die Ordnungswidrigkeit und Bußgeld | Art. 19 Abs. (18), (21)–(22) |
Die 2.000 RON bei unbekannter Entfernung sind die Maut, nicht das Bußgeld; das Bußgeld von 5.000 RON kommt hinzu. Die Nichtzahlung ist keine Dauerordnungswidrigkeit (Art. 19 Abs. (16)): Jede Feststellung ist ein neuer Verstoß.
Beispiel: ein 40-Tonner von Nădlac nach Bukarest
Eine Spedition aus Bayern liefert Ware an ein Lager in Bukarest, mit einem 40-Tonnen-Sattelzug, Euro VI. Für das Beispiel nehmen wir an, dass die Strecke 500 km Autobahn und Schnellstraße und 100 km Nationalstraße umfasst; die tatsächliche Entfernung ermittelt die App, Abschnitt für Abschnitt.
| Rechnung | Betrag | |
|---|---|---|
| Autobahn und Schnellstraße | 500 km × 0,48 RON | 240,00 RON |
| Nationalstraße | 100 km × 0,24 RON | 24,00 RON |
| TollRo, einschließlich Umsatzsteuer | 264,00 RON | |
| davon Umsatzsteuer (264 × 21 / 121) | 45,82 RON | |
| Nettobetrag | 218,18 RON |
Dieselbe Strecke kostet 303 RON mit einem Lkw Euro V oder IV (500 × 0,55 + 100 × 0,28) und 341 RON mit Euro III oder älter (500 × 0,62 + 100 × 0,31). Bei 20 Fahrten im Monat zahlt die Spedition mit Euro VI 5.280 RON, davon 916 RON Umsatzsteuer. Der Abschnitt zur Umsatzsteuer unten zeigt, wie dieses Geld zurückkommt.
Fährt der Lkw ohne Ticket und ohne aktive Sitzung ins Land und stellen die Kameras die Entfernung fest, schuldet die Spedition die 264 RON plus ein Bußgeld zwischen 2.640 und 5.280 RON. Lässt sich die Entfernung nicht feststellen, schuldet sie 2.000 RON Maut und 5.000 RON Bußgeld. Eine unbezahlte Fahrt kostet damit das 10- bis 25-Fache einer bezahlten.
UIT-Code und GPS: die Pflichten, die sich nicht geändert haben
TollRo ist eine Straßenbenutzungsgebühr. Für die Ware im Lkw gilt eine getrennte, ältere Pflicht gegenüber der ANAF (der rumänischen Finanzverwaltung): die Meldung in RO e-Transport und der UIT-Code. Bei einem internationalen Warentransport greift die Pflicht unabhängig von der Art der Ware, wenn das Fahrzeug eine Masse von mindestens 2,5 Tonnen hat und eine Sendung 500 kg oder 10.000 RON überschreitet (Art. 1 Abs. (4) der gemeinsamen Anordnung von ANAF und Zollbehörde Nr. 1.337/1.268/2024).
Wer was tut, bei einem Lkw, der nach Rumänien einfährt (Dringlichkeitsverordnung Nr. 41/2022):
| Rolle | Pflicht | Grundlage |
|---|---|---|
| Der rumänische Kunde bei innergemeinschaftlichen Erwerben; der Empfänger in der Zollanmeldung bei Einfuhren | Meldet den Transport und beschafft den UIT-Code, höchstens 3 Tage vor der Abfahrt | Art. 8^1 Buchst. a)–b), Art. 11 Abs. (1) |
| Der rumänische Lieferant bei innergemeinschaftlichen Lieferungen | Dasselbe, für Ware, die das Land verlässt | Art. 8^1 Buchst. c) |
| Wer meldet | Stellt den UIT-Code dem Frachtführer zur Verfügung, spätestens bei der Einfahrt ins Land oder bei der Abfahrt | Art. 8 Abs. (2) |
| Der Frachtführer (Straßentransportunternehmen) | Übermittelt die Fahrzeugposition auf der gesamten überwachten Strecke; rüstet das Fahrzeug mit einem Satellitenortungsgerät aus, sofern das Fahrzeug nicht selbst sendet; gibt den UIT-Code an den Fahrer | Art. 8^2 Abs. (1)–(4) |
| Der Fahrer | Schaltet das Gerät ein, bevor der Transport auf rumänischem Gebiet beginnt, und erst nach der Ablieferung oder nach dem Verlassen des Landes aus; zeigt bei einer Kontrolle den UIT-Code und die Dokumente vor | Art. 8^3, Art. 10 Abs. (1) |
Der Code gilt 5 Kalendertage ab dem gemeldeten Transportbeginn, bei innergemeinschaftlichen Erwerben 15 Tage (Art. 11 Abs. (2)). Die Bußgelder in Art. 13^1: zwischen 5.000 und 10.000 RON für einen Fahrer, der das Gerät nicht einschaltet oder den Code nicht vorzeigt (Abs. (1) Buchst. d), Abs. (4)); zwischen 10.000 und 50.000 RON bzw. zwischen 20.000 und 100.000 RON für ein Transportunternehmen, das die Positionsübermittlung nicht sicherstellt (Abs. (1) Buchst. e), Abs. (3)). Die GPS-Sanktionen waren durch die Dringlichkeitsverordnung Nr. 29/2025 bis zum 31. Dezember 2025 ausgesetzt; seit 2026 gelten sie.
Ein ausländischer Frachtführer hat keinen Zugang zum Virtuellen Privaten Raum (SPV) der ANAF und kann den Transport nicht selbst melden. Er muss den UIT-Code vor dem Beladen beim rumänischen Partner anfordern, nicht an der Grenze. Die Melderegeln für jede Art von Vorgang, mit gezeichneten Routen, stehen auf der Seite zu den Melderegeln in RO e-Transport, und der Code selbst, Schritt für Schritt, im Artikel zum UIT-Code. Für die Mandanten, deren e-Transport-Compliance wir betreuen, erzeugen wir die Codes mit unserem eigenen Werkzeug UITdesk oder geben dem Disponenten direkten Zugang, um sie selbst auszustellen.
Umsatzsteuer: die Transportleistung, TollRo und Diesel
Hier stellen ausländische Unternehmen die meisten Fragen, denn TollRo enthält 21 % Umsatzsteuer und wird in Rumänien bezahlt.
Die Transportleistung. Die Beförderung von Gütern für einen Steuerpflichtigen gilt als am Sitz des Kunden erbracht (Art. 278 Abs. (2) des Steuergesetzbuchs, Codul fiscal). Eine deutsche Spedition, die einem rumänischen Kunden in Rechnung stellt, berechnet keine deutsche Umsatzsteuer und registriert sich nicht in Rumänien: Der rumänische Kunde schuldet die Steuer im Reverse-Charge-Verfahren (Art. 307 Abs. (2)). Ist der Kunde ein Unternehmen in Österreich, hat der Vorgang mit rumänischer Umsatzsteuer nichts zu tun, auch wenn die Straße durch das Land führt. Die Spedition braucht für den Transport keine rumänische Umsatzsteuer-Registrierung; sie braucht eine nur, wenn sie hier auch andere steuerbare Umsätze ausführt, zum Beispiel Waren aus einem rumänischen Lager verkauft.
TollRo, Diesel, Brückenmaut. Das sind Einkäufe in Rumänien, mit rumänischer Umsatzsteuer, durch ein Unternehmen ohne rumänische Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Die Umsatzsteuer kommt über den im Sitzstaat gestellten Erstattungsantrag (Vorsteuervergütungsverfahren) nach der Richtlinie 2008/9/EG zurück (Art. 302 Abs. (1) Buchst. a) des Steuergesetzbuchs), bis zum 30. September des Folgejahres (Punkt 73 Abs. (11) der Durchführungsbestimmungen). Die Voraussetzungen: Das Unternehmen hatte keine feste Niederlassung in Rumänien und hat hier keine Umsätze ausgeführt, für die es sich hätte registrieren müssen; Transportleistungen mit Reverse-Charge beim Kunden sind ausdrücklich zugelassen (Punkt 74 Abs. (1) Buchst. b) Nr. 2). Unternehmen aus Drittstaaten nutzen denselben Weg, wenn ihr Staat rumänischen Unternehmen Gegenseitigkeit gewährt (Art. 302 Abs. (1) Buchst. b)). Im Beispiel oben kommen die 916 RON monatliche Umsatzsteuer auf TollRo über diesen Antrag zurück, und die per E-Mail erhaltene CNAIR-Rechnung ist der Beleg.
Ein rumänischer Frachtführer oder ein ausländisches Unternehmen mit rumänischer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Die Umsatzsteuer auf der CNAIR-Rechnung wird in voller Höhe über die Umsatzsteuererklärung D300 abgezogen. Die 50-%-Grenze in Art. 298 Abs. (1) gilt nicht für Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse über 3.500 kg (Abs. (2)), für Lkw gilt also die allgemeine Abzugsregel des Art. 297. Der TollRo-Aufwand ist bei der Körperschaftsteuer abzugsfähig wie jeder andere Transportaufwand.
Weiterberechnung. Eine Spedition, die TollRo vom Kunden zurückholen will, legt es auf den Transportpreis um, wie den Diesel: auf der Transportrechnung, mit der umsatzsteuerlichen Behandlung des Transports. Eine getrennte „Weiterberechnung der Maut“ gibt es nicht, denn TollRo sind Kosten des Frachtführers, nicht des Kunden.
Checkliste vor der Abfahrt
- Das Fahrzeug ist auf etoll.ro angemeldet, mit der zulässigen Gesamtmasse und der Euro-Klasse aus der Zulassungsbescheinigung. Ohne Euro-Klasse im Fahrzeugschein gilt der Satz für Euro 0.
- Streckenticket gekauft oder Guthaben geladen für die Sitzung in der App. Das Ticket muss innerhalb von 72 Stunden ab dem angegebenen Datum genutzt werden.
- Das Telefon des Fahrers hat mobile Daten und Standort auf der gesamten Strecke eingeschaltet, wenn die Mautsitzung genutzt wird.
- Der UIT-Code ist beim Fahrer, vom rumänischen Partner erhalten, nicht „an der Grenze zu klären“. Der Code gilt 5 Tage ab dem gemeldeten Transportbeginn, 15 bei innergemeinschaftlichen Erwerben.
- Das GPS-Gerät für e-Transport ist eingeschaltet, bevor der Transport auf rumänischem Gebiet beginnt, und wird nach der Ablieferung oder nach dem Verlassen des Landes ausgeschaltet.
- Die CNAIR-Rechnung ist aus der E-Mail des Kontos gesichert, für den Vorsteuerabzug oder den Erstattungsantrag.
- Der Transportvertrag regelt, wer in e-Transport meldet und wie TollRo in den Preis eingeht.
Kalender
| Datum | Was passiert | Grundlage |
|---|---|---|
| 31. August 2026 | STRR und TollRo in Betrieb genommen, ohne Erhebung | Art. 11 Abs. (1), Art. 12 Abs. (1), Gesetz Nr. 170/2026 |
| 1. Oktober 2026 | Die Erhebung beginnt; Vignetten von Fahrzeugen über 3,5 t verlieren ihre Gültigkeit | Art. 29 Abs. (1), Art. 24 Abs. (2), Gesetz Nr. 103/2026 |
| Dezember 2026 | Das Verkehrsministerium passt den Einheitssatz mit dem Verbraucherpreisindex für 2027 an | Verordnung MTI Nr. 1.925/2025 |
| 15. Januar 2027 | Interoperabilität mit den europäischen Mautdienstanbietern; Zahlung über einen SETRo-Vertrag mit Bordgerät | Art. 11 Abs. (2), Gesetz Nr. 103/2026 |
| 30. September 2027 | Frist für den EU-Erstattungsantrag für die 2026 in Rumänien gezahlte Umsatzsteuer | Punkt 73 Abs. (11) der Durchführungsbestimmungen zum Steuergesetzbuch |
Für ausländische Unternehmen mit Waren in Rumänien kommt TollRo zu den monatlichen Pflichten hinzu, die wir auf dem Hub für steuerliche Compliance beschreiben: die Umsatzsteuererklärung, die D390, SAF-T, e-Factura, e-Transport. Ein Unternehmen, das Ware für den eigenen Bestand in ein rumänisches Lager bringt, findet den vollständigen Weg, von der Registrierung bis zum ersten Monat der Meldungen, im Leitfaden zum Verkauf aus einem rumänischen Lager.
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